TSL - HaSpo Bayreuth II
Endergebnis: 19:28 (5:16) Tore
Schlechteste Saisonleistung wird schwer bestraft - 19:28 (5:16)-Heimniederlage der TSL-Herren gegen Bayreuth II
Verunsichert, abschlussschwach, balltechnisch katastrophal. Viel Positives gab es für die Lichtenfelser Handballmänner aus der Bezirksoberliga-Heimpartie gegen die HaSpo Bayreuth II nicht zu verzeichnen. Die total verkorkste erste Halbzeit rächte sich für die Mannen von Uwe Piesker, auch wenn die Korbstädter nach dem Wechsel Charakter bewiesen und die zweite Hälfte sogar gewonnen hatten. Klar mit 19:28 (5:16) endete dieses Duell.
Cornelius JohnErneut hatten sich viele Fans im Sportzentrum eingefunden. Sie wurden von ihrer TS Lichtenfels in den ersten 30 Minuten allerdings maßlos enttäuscht. Coach Piesker hatte den Gastgeber im Vorfeld gut auf die sehr offensive 3-2-1-Abwehr der Wagnerstädter eingestellt. Seine Mannschaft ließ sich durch diese Defensive aber vollkommen verunsichern und war ein Schatten ihrer selbst. Der Ball wurde der gut besetzten Haspo ein ums andere Mal in die Hände gespielt. Die Quittung war ein Reigen an Kontern, der den überzeugenden Gästen nach sieben Minuten einen Vorsprung von 5:0 ermöglichte.
Laufbereitschaft, schnelles Passspiel und gute Abschlüsse – das alles war bei den „Turnern“ Fehlanzeige. Vielmehr verzettelten sich die Lichtenfelser in Einzelaktionen, die nichts oder kaum honoriert wurden. Wenn ein Lichtenfelser Spieler mal frei zum Wurf gekommen war, hatte HaSpo II-Keeper Christoph Meyer meistens kein Problem mit den schwachen und unplatzierten Bällen.
Carsten HansenDie katastrophale Angriffsleistung dauerte bis zum Wechsel an. Kampf schien für die TSL diesmall ein Fremdwort zu sein. Mit weiteren schnellen Gegenstößen aber auch sehr platzierten Würfen aus dem Rückraum und über die Außenpositionen setzte sich Bayreuth II immer weiter ab. Wenigstens war Philipp Rödel am Kreis sowie Andreas Kraus und Carsten Hansen bei Siebenmetern für das Heimteam treffsicher. Mehr als ein desolates 5:16 sprang aber zum Wechsel nicht heraus.
Maurizio KorteDie Lichtenfelser bewiesen nach der Pause Charakter, wenngleich die Partie schon entschieden war. Sie zeigten nun das, was in der ersten Halbzeit gefehlt hatte. Freilich war der hohe Rückstand aber nicht mehr aufzuholen. Auch Bayreuth II produzierte nun ab und an Fehler im technischen Bereich oder setzte sogenannte „Hundertprozentige“ ins Aus. Dies nutzte nun die TSL, um durch Alexander John, Adrian Goller und Cornelius John über die zweite Welle auf 10:21 (39.) zu verkürzen. Klasse Paraden von Lukas Zapf eröffneten der TSL weitere Möglichkeiten. In der 47. Minute kam erstmals A-Jugend-Spieler Jonas Höfner in den linken Rückraum der TS, der sich selbstbewusst einfügte.
Adrian GollerFür Jubel auf den Rängen sorgte Maurizio Korte, als er in der 47. Minute mit zwei Toren in Folge zum 16:25 verkürzte (48.), ehe Björn Kreußig die HaSpo-Fehler wieder ausbügelte und das 27:16 markierte. Mit zwei schnellen Treffern gelang Cornelius John in der Schlussminute noch etwas Ergebniskosmetik.
Weitere Spieldaten
Datum: 29. Januar 2012, 15:15
Ort: Lichtenfels, Städt. Sporthalle
Schiedsrichter: Roßner (TV Münchberg), Dietel (TV Marktleugast).
Aufstellung TS Lichtenfels: Lutz/L. Zapf – F. Zapf, Rödel 2, Fleischhauer 2, A. John 2, Hansen 3/1, Eckert, Goller 1, Kraus 3/1, C. John 3, Klinger, Korte 3, Höfner.
Aufstellung HaSpo Bayreuth II: Meyer/Ma. Brückner – Krapp 4, Abel 6, Winkler, Sperner, Mi. Brückner 1, Gräßel, Kalina 1, Urban, Kreußig 11/5, Stütz 2, Tholl 2, Kuhn 1.