Vorherige Saison: 2010/2011
TSL 40 Jahre Handballabteilung
Verfasst von Heike Günther am Dienstag, den 15. Mai 2012.
Die ehemaligen Handballer haben das Spielen nicht verlernt
Dass sie das Handball spielen noch lange nicht verlernt haben, bewiesen viele einstige Spieler der TS Lichtenfels und des TV Oberwallenstadt. Im Rahmen der Feier zum 40-jährigen Bestehen hatte die Handballabteilung der TS Lichtenfels unter Initiator Bernd Voigt am vergangenen Wochenende die Generation der 1970er- und 80er-Jahre noch einmal zusammengerufen.
Viele ehemalige Spieler ließen sich noch einmal reaktivieren und präsentierten vor einer gut gefüllten Tribüne im Lichtenfelser Sportzentrum ein ansehnliches Handballspiel, für das sogar eine Zugabe gefordert wurde. Unter den Augen der TSL-Vereinsverantwortlichen Winfred Bogdahn und Winfried Weinbeer zeigten die „Goldies“, dass die Spielzüge von damals noch „sitzen“ und auch die Torhüter nichts von ihren guten Reflexen eingebüßt haben. 
Im geselligen Teil, der im Vereinsheim stattfand, zeigte Voigt eine Power-Point-Präsentation, die viele Erinnerungen an alte Handballzeiten hervorrief und dem 40-jährigen Bestehen der erfolgreichen Abteilung einen krönenden Abschluss verlieh.

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40 Jahre Handball bei der TS Lichtenfels
Verfasst von Heike Günther am Dienstag, den 8. Mai 2012.
Zum Jubiläum schnüren die Oldies nochmal die Handballschuhe
Das 40-jährige Bestehen ihrer Handballabteilung feiert die Turnerschaft Lichtenfels am kommenden Samstag sowohl sportlich aktiv als auch gesellig. Auf Initiative des ehemaligen Handballers Bernd Voigt hin findet um 17.30 Uhr im Lichtenfelser Sportzentrum eine „Reunion“ der „alten Garde“ um Luggi Scherer statt. Im Gaudi-Spiel treffen die TSler auf ihre damaligen Kollegen vom TV Oberwallenstadt. Im Anschluss an den „sportlichen Wettstreit“ wird das Jubiläum in geselliger Runde im TSL-Vereinsheim gebührend gefeiert.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde bei der TS Lichtenfels der Handballsport ins Leben gerufen. Viele heimkehrende Soldaten lernten die Sportart bei der Wehrmacht kennen und er gewann immer mehr an Beliebtheit. Unter der Leitung von Karl Fischer wurde ab 1946 der Spielbetrieb mit den ersten Punktspielen, damals noch auf dem Großfeld, aufgenommen.
In den folgenden Jahren entwickelte sich eine rührige Abteilung, die viele Erfolge, auch bei der Frauenmannschaft, verbuchte. 1958 wurde die Auflösung der Handballabteilung bekanntgegeben. Jedoch fanden sich 1972 unter der Initiative von Winfried Heß einige Schüler des Meranier-Gymnasiums zu einer Schulmannschaft zusammen, die sich schließlich der TS Lichtenfels anschloss und den Handballsport dort zunächst auf dem Kleinfeld wieder aufleben ließ. Ohne den engagierten Heß, der später auch jahrelang als Trainer fungierte, hätte es vermutlich keine Handballabteilung mehr gegeben.
Die Sparte wuchs im Laufe der Zeit stetig. Seit Jahren schon schicken die Lichtenfelser Handballer zehn Mannschaften regelmäßig in den Spielbetrieb, wovon die aktuelle erste Männermannschaft als Bezirksoberligist das Aushängeschild stellt.
Die TS-Mannschaft von 198240 Jahre sind seit der Neugründung vergangen. Die Handballabteilung unter der jahrelangen, engagierten Leitung von Luggi Scherer, nimmt dies zum Anlass, frühere Aktive aus den 1970er und 1980er-Jahren wieder zusammen zu holen. Für die TS Lichtenfels haben beispielsweise Peter Lachner, Wolfgang Jakoubek, Michel Heß oder Jürgen „Stango“ Steinmetz vor, nochmals das Handballtrikot überzuziehen, während der TV Oberwallenstadt als Gegner unter anderen mit Ralf Wagner, Oliver Müller, Stephan Rösler und Prof. Dr. Stefan Voll vertreten ist. Die TSL-Handballabteilung freut sich, ab 17 Uhr viele weitere ehemalige Handballer und Handballerinnen in der Sporthalle wiederzusehen.
Saison 2011/12 beendet
Verfasst von TS Lichtenfels am Montag, den 23. April 2012.
Am Ende der langen Saison mit der Realisierung des wichtigen Klassenerhalts der ersten TS-Männermannschaft in der Bezirksoberliga soll noch im Namen der Handballabteilung einigen Personen gedankt werden:
- natürlich den Trainern für ihr (ehrenamtliches) Engagement,
- Heike Günther für die immer topaktuelle Berichterstattung für die TSL,
- Peter Lachner, der als Hallensprecher in den Männer-Heimspielen die Zuschauer mitriss,
- den Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung,
- und allen weiteren helfenden Händen insbesondere bei der Ausrichtung von Heimspielen.

Der größte Dank gilt jedoch den treuen Fans für ihre
stimmungsvolle Unterstützung bei Heim- und Auswärtsspielen!
So verabschieden sich nun die Handballer in die wohlverdiente Sommerpause – ab etwa Mitte September gibt es dann wieder Handballsport im Sportzentrum Lichtenfels zu sehen.
Piesker/Fromme erklären Rücktritt vom Traineramt
Verfasst von Heike Günther am Donnerstag, den 19. April 2012.
Nach einem Jahr Tätigkeit bei den Bezirksoberliga-Handballern der TS Lichtenfels und dem erfolgreich realisierten Klassenerhalt informierte das Trainerteam Uwe Piesker/Uwe Fromme die Abteilungsleitung und die Mannschaft darüber, dass es in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Trainer Piesker (li.) und Fromme Als Beweggründe geben die beiden Trainer, die im April 2011 den langjährigen Trainer und Abteilungsleiter Ludwig Scherer abgelöst hatten, an, dass es ihnen auf Grund der Gesamtsituation unmöglich erscheint, die junge Mannschaft nochmals zum Ligaerhalt zu führen. Hauptsächlich bemängelt wird die immer wieder auftretende reduzierte Trainingsbeteiligung bedingt durch Studium, Urlaub und andere Fehlzeiten der Spieler. Bei einem Training pro Woche mit unkomplettem Kader sieht man nur wenige Möglichkeiten, für die immer stärker werdende Liga die Grundlagen für den Klassenerhalt zu schaffen und zu erhalten.
Handball-Abteilungsleiter Luggi Scherer findet es schade, dass das Trainergespann seinen Rücktritt erklärt hat, kann es die Entscheidung aber durchaus nachvollziehen.
TSL-Handballer bleiben in der Bezirksoberliga
Verfasst von Heike Günther am Freitag, den 13. April 2012.
Selbst wenn sie ihr letztes Spiel am Sonntag in Rödental verlieren
Die TS Lichtenfels hat in der Bezirksoberliga ihr Ziel erreicht. Der Klassenerhalt ist dem Aufsteiger auch am letzten Spieltag nicht mehr zu nehmen! Trotzdem haben die von Uwe Piesker und Uwe Fromme trainierten Korbstädter noch den Wunsch, mit 16 Punkten auf der Habenseite die Saison abzuschließen. Am Sonntag um 16.30 Uhr können sie sich ihn bei der SG Rödental selbst erfüllen.
Mit Spannung wird dem Saisonfinale der Bezirksoberliga entgegengesehen. Am kommenden Wochenende stellt sich nämlich heraus, wer zu Meisterehren kommt (TV Coburg-Neuses oder HSG Fichtelgebirge) und gleichzeitig in der nächsten Saison als Landesligist am Start ist. Die beiden Absteiger stehen hingegen schon seit längerem fest: Dem ASV Pegnitz und dem TV Münchberg II bleibt mit jeweils 2:40 Punkten der Gang zurück in die Bezirksliga nicht erspart.
Da die drei erwarteten Absteiger aus der Landesliga nicht dem oberfränkischen Bezirk angehören, müssen sich somit weder die TS Lichtenfels (8.), noch der TV Weidhausen (9.) oder der HSC 2000 Coburg (10.) aus der Bezirksoberliga verabschieden.
Zum Abschluss ihrer wechselhaften Saison möchten die Lichtenfelser nochmals zwei Punkte einfahren und ihren guten achten Rang verteidigen. „16 Punkte habe ich mir zum Ziel gesetzt, und es wäre schön, wenn meine Mannschaft dies in Rödental noch erreichen würde“, wünscht sich Piesker. Dafür muss sein Team allerdings die Leistung konstant gut halten. Eigentlich sollten die TSler aus dem Hinspiel mit der SG Rödental ihre Lehren gezogen haben. Die 22:29-Niederlage war auch dadurch entstanden, dass die TSL-Abwehr sich viel zu oft durch geschickte „Eins-gegen-eins“-Situationen hat täuschen lassen. Wolf, Ketels und Riedel waren dabei am erfolgreichsten gewesen.
Auch die Lichtenfelser Anhänger hoffen, dass ihr Team in der Rödentaler Goebelhalle ihre Vielzahl an Chancen nutzt und weiter ihre hervorragenden Spielzüge erfolgreich zum Abschluss bringt. „Einer für alle – alle für Einen“, sollte das Motto der Lichtenfelser lauten. Spielt die Mannschaft nämlich homogen, dann ist sie nur schwer aufzuhalten. Das nämlich hatten auch die Rödentaler von Trainer Andreas Gahn in der Vorrunden-Partie vor allem in der ersten Halbzeit festgestellt.
Die Vorbereitung für das Finalspiel war bei der TSL allerdings nicht sehr rosig. Wegen Prüfungsvorbereitungen und auch Urlaub fehlten Piesker in dieser Woche gleich mehrere Akteure im Training. Kreisläufer Alexander John kann studientechnisch auch zum Spiel nicht da sein. Mit dem erfahrenen Thorsten Nickol hat die TSL allerdings auf dieser Position adäquaten Ersatz.
Im Lichtenfelser Lager hofft man auch etwas darauf, dass die SG Rödental nicht mit dem Höchstmaß an Motivation antritt, zumal es für sie nur noch um die „Goldene Ananas“ geht.
Auch die zweite Lichtenfelser Männermannschaft schließt an diesem Wochenende ihre Bezirksklassen-Runde ab. Am Samstag tritt das Team um 15 Uhr beim HC 03 Bamberg III an, muss sich aber strecken, um dort etwas Zählbares erreichen zu können.
TSL will sich nach Kräften zu wehren versuchen
Verfasst von Heike Günther am Freitag, den 30. März 2012.
Letztes Heimspiel für TSL-Handballmänner gegen Spitzenreiter Neuses
Den Handballmännern der TS Lichtenfels ist klar, dass ihr letzter Gegner auf heimischem Boden keine Gastgeschenke verteilen will. Der Spitzenreiter der Bezirksoberlage, TV Coburg-Neuses, muss am Sonntag aus dem Lichtenfelser Sportzentrum zwei Punkte entführen, um die angestrebte Meisterschaft nicht zu gefährden. Die TSL hingegen will ihrer Fangemeinde im letzten Heimspiel nochmal eine gute Leistung bieten. Anwurf ist um 15.15 Uhr.
Die Gäste wissen, was in der Korbstadt auf dem Spiel steht und gehen zweifelsohne mit dem größeren Druck in die Partie. Ein Sieg ist Pflicht für den Tabellenführer, schließlich will er der HSG Fichtelgebirge (ein Punkt weniger) den Titelgewinn und den Aufstieg in die Landesliga nicht doch noch ermöglichen.
Der Ex-Bundesliga-Akteur Christian Pack (Mitte), Kreisläufer Andreas Ißle, Thomas Apfel oder Thorsten Dohnalek sind Routiniers, die mit vielen jungen Spielern ein Neuseser Team bilden, das von der Dynamik lebt. Schwächephasen offenbarten die TVNler in dieser Saison des Öfteren, überstanden diese aber trotzdem meistens unbeschadet. Genauso war’s auch im ersten Aufeinandertreffen mit der TS Lichtenfels, in der die Korbstädter gut mitgehalten und sogar mit drei Toren in Front gelegen hatten. Ihre vergebenen Konterchancen in der Endphase hatten aber den Neusesern zum 29:25-Heimsieg verholfen.
Das Manko der schlechten Chancenverwertung zog sich für die Mannen des Trainergespanns Piesker/Fromme fast durch die gesamte Spielrunde. Da wurden schnell mal sehr gut erkämpfte Bälle in der Abwehr leichtfertig verworfen. „Unsere Angriffe müssen besser vorbereitet werden. Wir sollten uns die Möglichkeiten erarbeiten und nicht einfach Würfe nehmen, die nichts einbringen“, fordert der TSL-Coach. Die TSL hat gute und viele Auslösehandlungen und sollte darauf auch zurückgreifen. Am Gegenstoßspiel seines Teams hat Piesker nicht viel zu kritisieren.
Wie’s geht, mit dem Tore werfen, hat im jüngsten Spiel vor allem Cornelius John gezeigt, der vorbereitete Spielzüge erfolgreich verwertet hatte. Diese waren auch ein probates Mittel gegen die offensive Abwehr des letzten Gegners HSG Fichtelgebirge. Der TVN wird vermutlich ebenso offensiv verteidigen, so dass die TSL-Angriffe unbedingt dynamisch und mit hoher Laufbereitschaft absolviert werden müssen.
Die TSL muss aber endlich einmal ihre Abspielfehler eindämmen. Diese werden brutal mit schnellen Kontern bestraft, bei denen auch den Torhütern Andreas Lutz und Lukas Zapf kaum eine Abwehrmöglichkeit bleibt. Dem TVN-Gegenstoß-„Spezialisten“ Christian Rottenbach käme das nur gelegen. Gegen Fichtelgebirge wurden beispielsweise 12 von 34 Toren auf diese Weise erzielt. Eine Tatsache, die den Lichtenfelsern zu denken geben sollte. Auf jeden Fall werden die jungen Lichtenfelser so lange wie möglich versuchen, sich nach besten Kräften zu wehren.
Die letzten Spiele stehen noch für zwei weitere TSL-Teams an, die ebenfalls den Heimvorteil besitzen. Die zweite Herrenmannschaft hat um 13.30 Uhr den TBVfL Neustadt im Sportzentrum zu Gast. Vor wenigen Wochen unterlag die TSL II der Neustadter Reserve knapp. Vielleicht können die Männer um Christian Goller dieses Mal die Partie für sich entscheiden. Die TSL-C-Junioren werden schon um 12 Uhr aktiv. Da nämlich empfangen die Jungs von Carsten Hansen den Bezirksoberliga-Dritten TV Hallstadt.
Es geht in die entscheidende Endphase
Verfasst von Heike Günther am Freitag, den 23. März 2012.
Im drittletzten BOL-Spiel ist am Sonntag der Zweite zu Gast in Lichtenfels
In der Bezirksoberliga der Herren wird am Wochenende mit dem drittletzten Spieltag die erwartet spannende Schlussphase eingeläutet. Sowohl der Aufsteiger als auch der mögliche dritte Absteiger werden sich darin herausstellen. Die TS Lichtenfels hat als Achter im Moment noch gute Hoffnungen auf den Ligaverbleib, muss aber noch ein sattes Restprogramm absolvieren. Am Sonntag um 15.15 Uhr gastiert im heimischen Sportzentrum der erste „dicke Brocken“, der Tabellenzweite von der HSG Fichtelgebirge.
Mit dem Spitzenreiter TV Coburg-Neuses (am 1. April in Lichtenfels) und dem derzeitigen Sechsten SG Rödental (am 15. April auswärts) stehen für den Aufsteiger aus der Korbstadt noch zwei weitere große Herausforderungen im Restprogramm. In alle drei Partien geht die TSL als Außenseiter an den Start, aber mit dem Bewusstsein, vermeintlichen Favoriten Paroli bieten zu können.
Die HSG Fichtelgebirge als erster Gegner des Saisonfinales, hatte in der Hinrunde gegen die junge Lichtenfelser Mannschaft schon etwas zittern müssen, nutzte seine Überlegenheit aber schließlich doch zu einem knappen Sieg (30:27). Dabei war das TS-Team im ersten Duell nicht einmal mit bester Besetzung bestückt gewesen. Fabian Fleischhauer und Cornelius John hatten gefehlt.
Mit dem TV Coburg-Neuses liefern sich die Fichtelgebirgler derzeit noch einen harten Zweikampf um die Meisterschaft. Die HSG rangiert nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer, hat ihn allerdings vor 14 Tagen im direkten Vergleich besiegt. Dies war der erste Schritt für die HSG, um den Aufstieg in die Landesliga doch noch verwirklichen zu können.
Der Gast wird sich auch in Lichtenfels keine Blöße geben (darf er auch nicht) und mit großer Motivation und voll konzentriert an diese wichtige Aufgabe herangehen. Viel Druck, ein hohes Tempo und technisch sauberes Handballspiel zeichnen die Spielgemeinschaft aus. Die Lichtenfelser setzen ebenfalls auf Tempoangriffe. Nur mit starker Abwehr- und Torhüterleistung kann dafür die Basis geschaffen werden. Gerade in den flinken Adrian Goller, der gegen Weidhausen nicht aufzuhalten war und dessen Kollege auf rechts, Linkshänder Fabian Fleischhauer, setzt Piesker große Erwartungen.
Die Angriffe im gebundenen Spiel müssen allerding besser vorbereitet werden, als zuletzt im Derby. Leichtsinnige und riskante An- und Abspiele, vor allem an den Kreis, wären gegen die HSG und ihren Top-Keeper Miroslav Brosko, reines Gift. Der HSG-Schlussmann leitet hervorragend schnelle Gegenangriffe ein, die Stefan Flasche, Dominik Hartmann & Co. bestens zu nutzen wissen.
Im Training am vergangenen Mittwoch und Freitag hat TSL-Trainer Uwe Piesker seine Spieler gut auf den starken Gegner eingestellt. Auch die Trainingsbeteiligung war besser als in der Woche zuvor, so dass die ein oder andere spielerische Taktik einstudiert werden konnte. „Im Spiel geben meine Jungs 100 Prozent und mehr und kämpfen bis zum Schluss. Auch eine so versierte Mannschaft wie die HSG Fichtelgebirge bekam dies schon zu spüren“, bestätigt Piesker. „Wir möchten unseren vielen treuen Fans auch in der Saisonschlussphase schönen, attraktiven Handball zeigen“. Piesker appelliert auch an die Anhänger seines Teams: „Wir brauchen eure treue, zahlreiche und lautstarke Unterstützung weiterhin!“
Noch zwei weitere Male lauten am Sonntag im Sportzentrum die Spielpaarungen: TS Lichtenfels gegen HSG Fichtelgebirge. Den Auftakt machen um 13.30 Uhr die B-Junioren der Bezirksliga. Die Jungs von Thomas Werner und Joachim Pawlik können sich im letzten Saisonspiel Siegchancen ausrechnen. Im Anschluss an das Männerspiel (17 Uhr) treffen dann die Bezirksoberliga-A-Junioren beider Vereine aufeinander. In diese Partie geht die TSL ebenfalls als Favorit, vorausgesetzt sie kann ihre personelle Notlage kompensieren. Schwer wiegt jedoch der verletzungsbedingte Ausfall von Top-Torwart Tim Renner.
Ihr drittes Spiel vor dem Saisonende in der Bezirksklasse West bestreitet die zweite Herrenmannschaft am Samstag um 17 Uhr bei der SG Bad Rodach/Großwalbur III. Hier haben die „Turner“ eigentlich etwas gutzumachen, denn die Hinrunden-Begegnung ging ganz unglücklich mit einem Tor verloren.
Nur Jugend aktiv
Verfasst von Heike Günther am Donnerstag, den 15. März 2012.
Bevor es für die Handballmänner der TS Lichtenfels mit dem Heimspiel am 25. März in den entscheidenden Bezirksoberliga-Endspurt geht, heißt es dieses Wochenende für sie: „Spielfrei“. Genauso pausieren die Männer der zweiten Mannschaft. Zwei Nachwuchsteams bestreiten jedoch am Sonntag im Lichtenfelser Sportzentrum Heimspiele. Dabei steht die männliche A-Jugend erstmals nach wochenlanger Spielpause wieder in der Pflicht und empfängt um 13.45 Uhr den HC Bamberg. Mal sehen, ob die TSL ihren Vorrundenerfolg wiederholen kann. Gleich im Anschluss (15.15 Uhr) gastiert der TV Coburg-Neuses bei den D-Junioren der TSL. Ein Punkt genügt den Macheleid-Jungs, um die Bezirksklasse mit einem fünften Rang abzuschließen.
Um 14 Uhr beginnt am Sonntag in der Obermainhalle Burgkunstadt das Derby für die C-Junioren der HG Kunstadt und der TS Lichtenfels. Obwohl die Korbstädter favorisiert ins Spiel gehen, dürfen sie den Gastgeber nicht auf die leichte Schulter nehmen.
TSL fährt als Favorit, aber mit Respekt zum Derby
Verfasst von Heike Günther am Freitag, den 9. März 2012.
Gastgeber TV Weidhausen ist nicht zu unterschätzen
Mit großer Spannung wird am Sonntag das Lokalderby in der Bezirksoberliga zwischen dem TV Weidhausen und der TS Lichtenfels erwartet. In der Michelauer Mainfeldhalle wird es ab 16.30 Uhr mächtig zur Sache gehen, denn beide Männermannschaften benötigen wichtige Punkte für den Liga-Verbleib. Mit Sicherheit werden die Tribünen gut gefüllt sein, denn Unterstützung von den Rängen ist für jedes Team notwendig.
Die Lichtenfelser haben sich mit den jüngsten doppelten Punktgewinnen gegen HSC Coburg III und TV Münchberg eine sehr gute Ausgangsposition für den Klassenerhalt geschaffen, diesen jedoch noch nicht definitiv geschafft. Mit 14:22 Punkten haben sie in der letzten Woche den achten Tabellenplatz erobert. Zwei Plätze hinter Lichtenfels folgt der TV Weidhausen mit 9:27 Zählern, steckt somit viel tiefer im Abstiegskampf. Mit dem größeren Druck wird zweifelsohne der TV Weidhausen ins Derby gehen.
Der Lichtenfelser Trainer Uwe Piesker spricht im Vorfeld des brisanten Spiels selbstbewusst: „Wir fahren mit Respekt, aber ohne Angst nach Michelau“. Sicherheit gibt seinem Team der wieder gewonnene Glaube an sich selbst. Die Abwehr ist sehr gut drauf, die Torhüter Lukas Zapf und Andreas Lutz zeigten zuletzt bravouröse Leistungen. Aber insbesondere hat sich das schnelle Spiel nach vorne extrem verbessert. Die Spielfreude im Team ist groß, wie länger nicht mehr. Piesker hofft, dass seine „Jungs“ nach dem hohen Sieg gegen den TV Münchberg ihre Zwänge abgelegt haben und an die sehr gute Leistung anknüpfen.
Die Korbstädter gehen auch hinsichtlich des Vorrundenerfolgs als Favorit in die Partie. Mit 30:24 hatte damals das Spiel in Lichtenfels geendet, nachdem sich beide Teams einen harten Kampf geliefert hatten. Im TSL-Lager lässt man aber nicht ungeachtet, dass die Weidhausener vor 14 Tagen mit dem Unentschieden gegen den Spitzenreiter TV Coburg-Neuses einen Coup in der Bezirksoberliga landeten. Dem folgte allerdings vor Wochenfrist ein Debakel gegen Fichtelgebirge. Unterschätzen will die TSL das Team von TVW-Trainer Joachim Zapf keineswegs.
Den TSlern ist gut in Erinnerung, dass Prall, Klihm, Recknagel und die Büttner-Brüder mächtig viel Druck auf die Abwehr ausüben. Aber die Lichtenfelser sind prima gerüstet. Die Mannschaft tritt gut besetzt an. Allerdings ist Carsten Hansen aus privaten Gründen nicht mit von der Partie. Philipp Rödel musste die Saison wegen einer Fußfraktur ja schon vorzeitig beenden. Die Fans beider Lager dürfen sich auf jeden Fall auf ein hart umkämpftes Derby einstellen, in der sich beide Mannschaften nichts schenken werden.
Mit dem Heimvorteil gehen am Sonntag noch zwei weitere TSL-Teams in ihre Partien. Die männliche D-Jugend spielt um 10.30 Uhr im Lichtenfelser Sportzentrum gegen den Bezirksklassen-Tabellenführer SG Bad Rodach/Großwalbur, geht also nur als Außenseiter in die Begegnung.
TSV Weitramsdorf II heißt der Gegner der zweiten Männermannschaft. Um 13.30 Uhr wird die interessante Begegnung angeworfen. Hier haben die Lichtenfelser etwas gutzumachen. Unglücklich mit einem Tor hatten sie in der Vorrunde gegen den TSV II das Nachsehen gehabt. Diesmal sollen die Punkte in Lichtenfels bleiben.
Englische (Heim-) Woche für TSL-Handballerzentrum
Verfasst von Heike Günther am Donnerstag, den 1. März 2012.
Am Freitag gastiert SG Rödental, am Sonntag TV Münchberg II im Sportzentrum
Bezirksoberliga-Handball satt kommt auf die vielen Anhänger der Lichtenfelser Handballmänner zu. Am Freitagabend bereits kommt es um 20 Uhr im Sportzentrum an der Friedenslinde zum Aufsteiger-Duell und Nachholspiel zwischen der TS Lichtenfels und der SG Rödental. Am Sonntag zur gewohnten Heimspielzeit (15.15 Uhr) gastiert dann das Tabellenschlusslicht vom TV Münchberg II in der Korbstadt.
Der einzige Wermutstropfen, der die Freude über den doppelten Spieltag bei Fans und Mannschaft etwas trüben kann, ist die Situation, dass am Freitag von der TSL-Stammmannschaft auf Grund von Prüfungen und Uni-Fahrten gleich drei wichtige Spieler ausfallen: Philipp Eckert, Andreas Kraus und auch noch Jonas Scherer. Aus anderen Motiven können weiter Michael Macheleid und Julian Klinger nicht spielen. Eckert, der sich gerade in glänzender Form befindet, fällt gleich doppelt aus.
Gegen den Tabellensiebten aus Rödental rechnet sich das TSL-Trainerduo Piesker/Fromme nicht allzu viele Chancen aus. Vielmehr soll nach Angaben Pieskers diese Partie als Vorbereitung für das wichtige Duell am Sonntag dienen, in der die TSL-Männer zu 99% den Klassenerhalt perfekt machen können. Trotz der Personalmisere brauchen sich die Lichtenfelser aber gegen die gut besetzten Gäste am Freitag nicht zu verstecken. Jeder Spieler ist gut drauf und mit Thorsten Nickol und dem jungen Jonas Höfner sind hervorragende Alternativen da. Nicht vergessen darf man auch keinesfalls Carsten Hansen. Der Allrounder kann auf fast jeder Position spielen und befindet sich sowohl angriffs- als auch abwehrtechnisch derzeit in bestechender Form.
Die TSler bekommen es mit einer Rödentaler Mannschaft zu tun, die sich aus einer guten Mischung routinierter und junger Spieler zusammensetzt. Gegenüber dem Vorjahr, in dem die TSL Rödental zweimal besiegt hatte, hat sich das Team extrem verstärkt. Der Ex-HSCler Ketels, Göpfert, Riedel und „Altmeister“ Dirk Wolf sind namhafte Spieler. Dies machte sich bezahlt für den Bezirksoberliga-Neuling mit aktuell 16:14 Punkten und einem guten Mittelfeldplatz. Mit dem Team aus der vorjährigen Bezirksliga ist die Mannschaft also überhaupt nicht mehr zu vergleichen.
„Wir wollen am Freitag nicht zu viel Kraft verlieren. Denn, sollten wir am Sonntag gegen Münchberg gewinnen, wäre der Klassenerhalt für uns zu 99% gesichert“, äußert Piesker. „Es hilft der Mannschaft ungemein und treibt sie an“, so der TSL-Coach weiter, „wenn uns unsere Fans zahlreich und lautstark unterstützen!“ Auf zwei spannende Spiele können sich jene auf jeden Fall einstellen.
Der TV Münchberg II wird wohl dem Abstieg kaum noch entrinnen können. 2:32 Punkte sprechen eine klare Sprache. „Nicht unterschätzen!“, lautet dennoch die Devise für die Gastgeber. Im Hinspiel war die TS Lichtenfels noch nicht in der Form gewesen, in der sie sich momentan befindet. Mit dem 28:23 hatte sie trotzdem in der Hinrunde zwei Punkte aus Münchberg entführt. Die Gebrüder-Osburg, die sehr beweglich und wurfstark agieren, sind neben Spielertrainer Pöhlmann und Eckstein bei den Gästen besonders zu beachten. Trotz allem können die TSler dieser Partie optimistisch entgegen sehen. Vielleicht fühlen sie sich ja in der Rolle des Favoriten ganz wohl. Und wenn die Korbstädter wieder so „bombenfest“ in der Abwehr stehen wie zuletzt, dann kann ihnen nichts passieren.
Im Nachwuchsbereich der heimischen Turnerschaft ist am Wochenende nur wenig Programm. Einzig die B-Junioren haben eine Aufgabe zu erledigen und treten am Sonntag um 13 Uhr bei der TS Selb an. Diese wird nicht leicht, denn schon in der Vorrunde hatten die Lichtenfelser klar das Nachsehen gegen die Ostoberfranken.
Lichtenfelser vor einem „Vier-Punkte“-Spiel
Verfasst von Heike Günther am Freitag, den 24. Februar 2012.
Brisante Auswärtspartie der TSL beim Tabellennachbarn HSC Coburg III
Die Lichtenfelser Handballmänner setzen zu einem weiteren Schritt in Richtung Bezirksoberliga-Klassenerhalt an. Ihr direkter Tabellennachbar HSC Coburg III ist am Sonntag in der Angerhalle Gastgeber ab 13.45 Uhr. Ein Wiederholungssieg gegen den Ranglisten-Achten ist für die TSL eigentlich schon Pflicht. Damit nämlich ließen die Korbstädter die Vestestädter auch hinter sich.
Wenn nur das Wörtchen „wenn“ nicht wär! Denn wenn die Lichtenfelser Turnerschaft ihr wahres Potenzial wie schon so oft in dieser Saison nur phasenweise ausschöpfen kann, wird die Partie mit der jungen Mannschaft des HSC Coburg III eine echte Herausforderung.
Durch seine vielen Fehler stand sich der Aufsteiger aus der Korbstadt nämlich oftmals selbst im Weg und verbaute sich folglich einen weitaus besseren Tabellenplatz als den derzeitigen neunten. Viele Dinge machen die Mannen von Uwe Piesker ja richtig. Oftmals entscheiden aber feine Nuancen ein Handballspiel, was für die Lichtenfelser und ihre vielen Anhänger zur leidigen Realität wurde.
Nun, die Ausgangslage für die Auswärtspartie in Coburg erscheint gar nicht mal so schlecht. Mit 28:23 hatte sich Lichtenfels in der Vorrunde nach einer überzeugenden Vorstellung zwei Punkte gegen den HSC III gesichert. Piesker hat seine Mannschaft auch diesmal prima vorbereitet. Die Faschingswoche wurde zu intensivem Training genutzt. Hierbei lag das Hauptaugenmerk auf Abwehrarbeit. Ein Testspiel beim TV Ebern am Freitag wurde hingegen mit verschiedenen Angriffstaktiken absolviert. Die TSL rechnet auch deshalb mit einem Sieg, da sie bis auf Philipp Rödel und Julian Klinger (beide verletzt) in bester Besetzung ins Spiel gehen kann. Cornelius John dürfte seinen Kapselabriss mittlerweile auskuriert haben.
Thorsten Nickol aus der zweiten TSL-Männermannschaft wird wegen des verletzten Kreisläufers Rödel bis zum Saisonende für die „Erste“ die Handballschuhe schnüren. Nickol ist mehr als nur ein Ersatzspieler. Er war viele Jahre beim TV Michelau aktiv und bringt jede Menge Bezirksoberliga-Erfahrung mit, was hauptsächlich auch der Defensive positive Aspekte geben kann.
Gegen Tendera, Baucke und Zimmermann, drei schlagkräftige Werfer der Coburger, wartet auf die TSL-Verteidigung viel Arbeit und Stehvermögen. Außerdem agiert der HSC III mit hohem Tempo und wird der Piesker-Truppe viel Laufbereitschaft abverlangen. Man geht davon aus, dass der HSC III wieder mit mehreren A-Jugendspielern aufgerüstet wird. Das junge Team ist deshalb sehr spielstark und auch noch im Heimvorteil. Doch besitzt es noch nicht die Routine. Somit gesehen sind die TSler fast schon die „alten Hasen“ in diesem Duell.
Piesker fordert von seiner Mannschaft in Coburg gut vorbereitete Angriffe mit sicheren Abschlüssen und dass sie sich an das vorgegebene Abwehrkonzept hält. Die TSL hat aus der jüngsten Begegnung mit dem Top-Team der SG Bad Rodach/Großwalbur mit Sicherheit ihre Lehren gezogen, als sie in kämpferischer Manier einen Fünf-Tore-Rückstand aufgeholt hatte. Und diesen Glauben an sich selbst und eine große Portion Kampgeist sollten die TSler auch diesmal „im Gepäck“ haben, damit sie einen Sieg, der auch psychologisch wichtig wäre, realisieren können.
Der Handballnachwuchs spielt ebenfalls am Sonntag, darf allerdings zu Hause ran. Um 10 Uhr beginnt im Lichtenfelser Sportzentrum der Vergleich zwischen den Bezirksoberliga-C-Teams der TS Lichtenfels und des TV Hallstadt. Auf Grund des Vorrundensieges sind die Gäste favorisiert. Danach (11.30 Uhr) empfangen die TSL-D-Junioren die HG Hut/Ahorn. TSL-Trainer Michael Macheleid muss seine Mannschaft gut einstellen, um auch das Rückspiel siegreich zu gestalten.
Schafft der Außenseiter einen weiteren Schritt?
Verfasst von Heike Günther am Freitag, den 10. Februar 2012.
Handballer der TSL vor schwerem Heimspiel mit SG Bad Rodach/Großwalbur
Sie haben nichts zu verlieren, die Lichtenfelser Handballer, wenn sie am Sonntag auf eigenem Feld auf den starken Bezirksoberliga-Dritten von der SG Bad Rodach/Großwalbur treffen. Von vornherein gelten die Badstädter als haushoher Favorit, der die TS Lichtenfels vor einige unangenehme Aufgaben stellen kann. Umso wichtiger ist, dass die TSL wieder einen großen Fanblock zur Unterstützung hat. Anwurf des Duells im Sportzentrum Lichtenfels ist um 15.15 Uhr.
„Ich setze darauf, dass bei meinen Spielern nach dem vorwöchigen Befreiungsschlag wieder der Kampfgeist erwacht ist“, äußert der Lichtenfelser Coach Uwe Piesker im Vorfeld. Pieskers Team wird versuchen, die Partie so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten. Ob die Leistung der wieder erstarkten TSL zu mehr reichen kann, hängt von ihrer Kampfeslust ab. Optimal vorbereiten konnte der TSL-Trainer seine Mannen auf die SG nämlich nicht, da die meisten mitten in den Studienprüfungen stecken.
Den Gastgebern kann das Bewusstsein, in Bestbesetzung antreten zu können, Auftrieb geben. Der Verlust aus der Vorrunde war mit 23:34 auch deshalb so klar ausgefallen, weil den Lichtenfelsern damals Cornelius John und Jonas Scherer gefehlt hatten. Außerdem hatten die inkonsequente Deckung und die vielen schlampigen Angriffe der „Turner“ der SG damals das deutliche Siegen erleichtert.
Für die SGler von Trainer Kostja Zelenov wird das Thema Meisterschaft wohl kaum noch ein Thema werden. Da müsste schon noch viel Unvorhergesehenes an der Liga-Spitze passieren. Beste Titel-Aussichten hat weiterhin der TV Coburg-Neuses, der von der Vorwochen-Niederlage des Zweiten HSG Fichtelgebirge gegen Rodach/Großwalbur profitierte und nun vier Punkte Vorsprung hat. In diesem sehr hart geführten Duell hatte die Spielgemeinschaft mit einem Siebenmeter nach Ablauf der Spielzeit den 31:30-Siegtreffer erzielt.
Zum Rückspiel mit den Korbstädtern sind auch die SGler diesmal stärker besetzt. Stefan Fladt, der in der Abwehr strategisch die Fäden in Händen hält, war zu jener Zeit noch gesperrt. Auf Grund dessen sind die ohnehin schon routinierten Gäste noch stärker einzuschätzen. Aber die TSler brauchen sich nicht zu verstecken. Sie haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie für vermeintlich unschlagbare Gegner zu einem unangenehmen Gegner wurden. Es bleibt zu wünschen, dass das erwartet hart geführte Spiel von einem kompetenten Schiedsrichtergespann geleitet wird.
Die männliche C-Jugend der TSL eröffnet den Heimspielsonntag um 13.30 Uhr. Ihr Gegner kommt vom TV 1861 Hof. Ein Wiederholungssieg liegt für die Mannschaft von Carsten Hansen im Bereich des Möglichen. Zu einem Duell auf Augenhöhe könnte sich die Partie der zweiten Männermannschaft mit dem TV Ebersdorf entwickeln, die um 17 Uhr angeworfen wird. Obwohl die TSL II in der Hinrunde als Verlierer vom Feld gegangen war, darf man sich diesmal mehr von den Korbstädtern erwarten.
Die B-Junioren der Turnerschaft absolvieren am Samstag schon ihre Pflicht, wenn sie bei der HSG Fichtelgebirge antreten. Ab 18.20 Uhr kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn. Der Ausgang bleibt spannend.
Gelingt der TSL der Befreiungsschlag?
Verfasst von Heike Günther am Freitag, den 3. Februar 2012.
TSL-Männer reisen zum Schlusslicht ASV Pegnitz / Scherer wieder dabei
Das angeknackste Selbstbewusstsein der TSL-Handballmänner muss wieder aufgebaut werden. Jetzt ein Sieg, und die Handball-Welt wäre für die Lichtenfelser wieder in Ordnung. Die Aussicht auf einen doppelten Punktgewinn zur rechten Zeit sieht für das Team von Uwe Piesker beim Schlusslicht der Bezirksoberliga, dem ASV Pegnitz, am Sonntag ab 15 Uhr gar nicht so übel aus.
„Wenn’s nicht läuft, kannst du machen, was du willst!“ – Diese Sportlerweisheit ist für die Lichtenfelser in den vergangenen Spielen erbarmungslos zur Realität geworden. Mit der anstehenden Auswärtspartie in der engen Pegnitzer Christian–Sammet-Halle werden die Handballer aus der Korbstadt auf eine echte Bewährungsprobe gestellt. Die Piesker-Truppe muss dem Druck des „Gewinnen-Müssens“ stand halten und darf sich beileibe nicht so verkrampft präsentieren wie vor Wochenfrist.
Piesker wird seine Mannschaft nicht nur taktisch, sondern ebenso mental auf dieses wichtige Duell vorbereitet haben. Moralisch Auftrieb wird ihr auf jeden Fall die Tatsache geben, dass Jonas Scherer nach zwei gesperrten Spielen wieder eingreifen darf. Der Mannschaftskapitän leistet wichtige Basisarbeit und verstärkt die Abwehr immens. Unter günstigen Voraussetzungen könnten die „Turner“ mit einem Sieg in Pegnitz den Klassenerhalt schon vorzeitig in sichere Bahnen lenken. Motivation genug?
Über die schnelle Mitte und mit einer gesunden Aggressivität in der Defensive könnten sie dem ASV noch einmal den Zahn ziehen. Dementsprechend überzeugend mit 31:23 hatte die TSL gegen die Pegnitzer in der Vorrunde triumphiert. Gleichsam deutlich verlor der ASV bislang alle Partien bis auf den Auftaktsieg gegen den TV Münchberg.
Die Lichtenfelser dürfen ihren Gegner trotzdem nicht unterschätzen. Von ihrer guten Form aus der Vorrunde sind sie schließlich weit entfernt. Der prekäre Tabellenplatz des ASV darf die TSL nicht blenden. Lichtenfels muss in dieser richtungsweisenden Begegnung wieder an sich glauben und um den Erfolg kämpfen. Ganz wichtig ist, dass das Team die taktischen Forderungen von Piesker wieder in die Tat umsetzen kann.
Gen Ostoberfranken fährt ein paar Stunden früher auch die männliche C-Jugend der TS Lichtenfels. TV Münchberg heißt ihr Bezirksoberliga-Gastgeber und Tabellennachbar. Mit Glück können die Hansen-Jungs den Vorrundenerfolg ab 12.15 Uhr wiederholen.
Ebenfalls auswärts und auch am Sonntag spielt die zweite Männermannschaft. Um 18 Uhr ertönt der Anpfiff bei der HG Hut/Ahorn II. Hinsichtlich des deutlichen Verlusts aus der Hinrunde kann sich die TSL-Truppe nur wenig Erfolgsaussichten ausrechnen. Alle weiteren TSL-Handballteams pausieren.
TS Lichtenfels muss sich auf ihre Stärken besinnen
Verfasst von Heike Günther am Samstag, den 28. Januar 2012.
Handballer erwartet mit HaSpo Bayreuth II ein schwerer Heimgegner
Der Trainer der Lichtenfelser Handballmänner, Uwe Piesker, bringt es auf den Punkt: „Meine Spieler müssen gar nicht mehr tun, als ihr Potenzial abrufen!“. Man kann es dem Bezirksoberliga-Aufsteiger nur wünschen, dass er am Sonntag im Heimspiel mit der HaSpo Bayreuth II genau diese Forderung in die Tat umsetzt. Nur so wird die TSL gegen die starken Wagnerstädter eine Chance haben. Spielbeginn im Sportzentrum Lichtenfels ist um 15.15 Uhr.
Piesker und Co-Trainer Uwe Fromme äußern noch ein weiteres Anliegen: Die erwartet vielen Fans der Lichtenfelser sollen ihr Team durch lautstarke Anfeuerung weitere Motivation geben. Der Ranglistenneunte (8:16) wartet in der Rückrunde noch immer auf den ersten Sieg. So langsam kommen die Lichtenfelser auch etwas in Bedrängnis am Tabellenende. Denn mit dem Sieg des TV Weidhausen in der Vorwoche beträgt der Abstand zum zehnten Rang nur noch zwei Punkte.
Die jüngsten Spielverluste gegen HG Kunstadt und HC Bamberg haben die TSler abgehakt. Mit neuem Mut geht’s nun ins nächste Heimspiel. Aufatmen gab es im TSL-Lager hinsichtlich des gesperrten Spielmachers Jonas Scherer. Ab nächster Woche (auswärts in Pegnitz) ist Scherer wieder spielberechtigt.
Die Bayreuther Bayernliga-Reserve schwimmt seit vier Spieltagen auf der Erfolgswelle und hat sich nach einem schwachen Saisonstart auf den siebten Platz vorgearbeitet (14:12). Dem Tabellenführer HSG Fichtelgebirge hat sie vor Wochenfrist die erste Niederlage beigebracht und wird die Euphorie dieses Coups mit nach Lichtenfels nehmen. Zurückzuführen sind die letzten Erfolge hauptsächlich darauf, dass Peter Abel, Stefan Tholl und Björn Kreysig der 1. HaSpo-Mannschaft während der Saison den Rücken kehrten und nun das zweite Team vehement verstärken. Diese drei bringen auch Erfahrung aus der Regionalliga mit. Mit Peter Kropf und Christoph Meyer hat die HaSpo II außerdem Top-Torhüter zwischen den Pfosten.
Das alles sollte die TSL allerdings nur am Rand berühren. Sie muss endlich wieder ihre gute Leistung abrufen und ein schnelles, bewegliches Spiel aufbauen, das von einer kompromisslosen Verteidigung lebt. Gut, dass Abwehr-Chef Alexander John seine Erkrankung auskuriert hat. Der Mittelblock mit Andreas Kraus bzw. Maurizio Korte ist somit sehr gut ausgestattet. Bis auf Scherer sind alle Mann an Bord. Volles Engagement und Konzentration über die gesamte Spielzeit sind gefragt. „20 Minuten lang guten Handball bieten sind in der Bezirksoberliga zu wenig, das sollte jedem meiner Spieler klar sein“, äußert Piesker.
Ihm selbst ist bewusst, dass seine Mannschaft, die zu 95 Prozent aus Studenten besteht, mit nur einem gemeinsamen Training pro Woche nicht annähernd so gut vorbereitet sein kann, wie die meisten Ligakonkurrenten. Diesen Unterschied kann die TSL nur mit viel Kampfgeist kompensieren.
Mit dem Heimvorteil bestreiten noch drei weitere Handballmannschaften den Sonntag im Sportzentrum. Die B-Junioren starten als erstes und fordern um 10.30 Uhr die HG Kunstadt zum Nachbarduell heraus. Die TSL ist hier nur Außenseiter. Ein Lokalderby wartet ebenso danach (12 Uhr) auf die D-Junioren der TS Lichtenfels und des TV Michelau. Mit ein bisschen Glück kann sich die Macheleid-Truppe für den Verlust in der Vorrunde revanchieren.
Abschließend heißt um 17 Uhr der Gegner der zweiten Männermannschaft SG Rödental II. Die Korbstädter werden sich bemühen müssen, um gegen den Bezirksklassen-Zweiten ein achtbares Ergebnis einzufahren. Spielfrei bleiben allerdings die A-Junioren der TSL, deren sonntäglicher Heimgegner, TSV Weitramsdorf, die Begegnung wegen Spielermangels abgesagt hat.
Richtungsweisende Partie auf Bamberger Boden
Verfasst von Heike Günther am Donnerstag, den 19. Januar 2012.
TS Lichtenfels fährt ohne Spielmacher Jonas Scherer zum HCB
Wie die Bezirksoberliga-Handballer der TS Lichtenfels ihre jüngste Niederlage im Derby mit der HG Kunstadt verdaut haben, wird sich am Samstagabend in ihrer nächsten Aufgabe herausstellen. Außerdem muss die Mannschaft von Uwe Piesker und Uwe Fromme in der Partie beim HC Bamberg den Ausfall ihres gesperrten Spielmachers Jonas Scherer kompensieren. Wie gravierend sich dieses Manko auf das TSL-Spiel gegen den Tabellenfünften auswirkt, ist die spannende Frage. Ab 19 Uhr gibt es in der Bamberger Berufsschulhalle die Antwort darauf.
Das ist schon ein schwerer Schlag für den Aufsteiger aus der Korbstadt! Vor allem in der Abwehr wird der starke Jonas Scherer an allen Ecken und Enden fehlen. Und nicht nur für dieses Spiel ist der wohl wichtigste Mann im Piesker-Team zum Zuschauen verdammt. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge muss Scherer vier Wochen lang für sein Foul im Derby büßen.
Dies könnte der Mannschaft vielleicht das Genick brechen. Noch vor der Weihnachtspause ließ sie mit ansprechenden Leistungen aufhorchen. Nur der Jahresauftakt vor Wochenfrist gab Anlass zu Kritik. Somit kann nur eine geschlossene, stabile Mannschaftsleistung beim HC Bamberg zum erhofften und auch benötigten Erfolg führen.
Weiterhin hat die TSL lediglich acht Pluspunkte auf dem Konto stehen gegenüber zwölf „miesen“. Zum Tabellendrittletzten, dem TV Weidhausen, hat Lichtenfels jedoch noch vier Punkte Abstand, zum oberen Nachbarn HaSpo Bayreuth nur einen. Deshalb darf man sich im TSL-Lager durchaus noch berechtigt Hoffnungen auf den gesetzten Klassenerhalt machen.
Gegen die Domstädter haben die Lichtenfelser noch etwas auszubügeln. Zur Erinnerung: Im dramatischen Hinspiel gab die TSL einen sicheren Vorsprung in den letzten zehn Spielminuten noch aus der Hand und überließ dem HCB mit 23:22 die Punkte. Die damalige Begegnung hatte auch viele Strafzeiten aufzuweisen und vier rote Karten. Man kann davon ausgehen, dass auch in der Domstadt mächtig gekämpft wird. Jeder Lichtenfelser Spieler wird wissen, worum es geht und muss versuchen, an seine Leistungsgrenze zu gehen.
Die Bamberger sind ein sehr gut eingespieltes Team, das viel auf das Spiel mit dem Kreisläufer fixiert ist. Vor allem aber muss der Rückraum des HC im Visier der Lichtenfelser Verteidigung stehen. Zum einen, um die perfekten Anspiele an den Kreis zu verhindern und zum anderen, weil Sommer, Kustos und Lutter aus der zweiten Reihe sehr gefährlich sind. „Ich hoffe“, so Piesker, „dass meine Jungs den Druck beiseiteschieben können und mit freiem Kopf an ihre neue Aufgabe herangehen“.
Vier Stunden vor dem Männerspiel kommt es um 15 Uhr an gleicher Stelle zum Vergleich der beiden A-Juniorenteams des HC Bamberg und der TS Lichtenfels. Die Mannschaften treffen in der Bezirksoberliga zum ersten Mal aufeinander, wobei der HCB mit zwei Pluspunkten mehr behaftet ist und deshalb als Favorit eingestuft werden muss.
Am Lichtenfelser „Auswärts-Samstag“ kommt auch die TSL-„Zweite“ zum Einsatz. Die Mannen um Christian Goller werden um 17.45 Uhr beim TV Ebern gefordert. Auch sie musste in der Vorrunde ihrem Gegner ganz knapp und unglücklich mit 21:22 den Sieg überlassen. Auf die TSL II lastet jedenfalls kein Druck, denn die Partie wird nicht offiziell gewertet.
Mit der weitesten Fahrt muss sich die männliche B-Jugend der TSL abfinden. TS Schwarzenbach heißt um 13 Uhr ihr Gastgeber in Oberkotzau. Die Werner/Pawlik-Mannschaft reist nicht ohne Hoffnung an und kann – wenn sie die individuellen Fehler minimiert – einen Wiederholungssieg anstreben.
Am Sonntag spielt noch die männliche C-Jugend, die um 14.45 Uhr beim TV Helmbrechts am Anwurfpunkt steht. Für die Hansen-Truppe ist dieser Gegner kein leichter; zumal er auch viele ältere Spieler in seinen Reihen hat.
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